Mittwoch, 27. April 2011
[Video] Kilians Quest
Dienstag, 26. April 2011
[Review] Sir Joseph Koteka 290
Insider wissen um was es geht. Der Sir Joseph Koteka 290 ist ein sehr leichter Schlafsack der Edelausführung (light) mit 290gr Daunen.
Die Daten:
Länge 190cm
Durchgesteppte Konstruktion
Material: Softex 28gr/m2
Gewicht: 529gr.
Preis: 300€
Lange war ich auf der Suche nach einem leichten Schlafsack für den Sommer. Da ich über diesen Schlafsack noch keinerlei Informationen finden konnte, hab ich mir diesen zugelegt, um das für euch zu ändern.
Ein Grund für das geringe Gewicht ist natürlich einerseits das verwendete Softex Material (28gr/m2), die 800er Daune und die gesteppte Konstruktion, bei der das Material der H-Kammer Stege enfällt. Leider entsteht dadurch eine Wärmebrücke- Genauso wie am Reisverschluss, da hier keine Daunenleiste angebracht ist. Diese Defizite gleicht er etwas durch die erhöhte Daunenmenge in den Kammern aus. Hier entsteht eine fabelhafte Loftkraft! Die hat echt Power. Bislang habe ich noch keinen Schlafsack in der Hand gehabt, dessen Daunenkammern mehr Druck aufgebaut haben! Dadurch werden die genähten Stege etwas durch seitliches Zusammenrücken der Kammern ausgeglichen. Wenn der Schlafsack auch noch mit einem Biwaksack genutzt wird, entstehen hier zusätzliche Luftkammer.
Die hohe Loftkraft wirkt natürlich auch einem Zusammenfallen durch Feuchte entgegen.
Den Schlafsack habe ich jetzt fast 30Nächte genutzt. Er lässt sich bis ca. 5°C ohne Kleider nutzen. Natürlich ist das ein schwammiger Wert. Aber auf jeden Fall für den Zweck zu gebrauchen, für den ich ihn brauche. Es ist noch genügend Platz für zusätzliche Kleidung vorhanden, sodass die 0°C Marke erreicht werden kann.
Negativ ist mir aber doch etwas aufgefallen. Die Verarbeitung der Nähte im Inneren (auch wenn sie nichts an der Nutzbarkeit ändern) sollte bei einem 300€ Sack anders aussehen...
Desweiteren fehlt eine Reisverschluss"garage". Hier hat man manchmal Nachts den kalten Reiser an der Backe... Beim Thema Reisverschluss. Hier wäre es auch wichtig, wenn man einen Reiser mit Stopper nimmt! Das heißt, der Reißverschluss lässt sich nur öffnen, wenn man an ihm zieht und somit automatisch einen Verschluss öffnet.
Wenn man den RV nur ein wenig öffnen will, bleibt der ungern in der Position, sondern öffnet sich langsam im Schlaf...
Wenn man das beachten würde, könnte man sich auch den Klettverschluss zum Sichern sparen!
Trotz der Punkte habe ich mich aber FÜR den Schlafsack entschieden, da ich bei dem Gewicht, auf 190cm nicht widerstehen konnte und ich ihn in der Zeit liebgewonnen habe:-)
Vielen Dank an dieser Stelle an Henrik von trekking-lite-store.de für die Unterstützung!
Hier noch ein Paar Bildlein:
Sonntag, 17. April 2011
Petition gegen Gentechnik
[Video] Übers Ziel hinaus!
Übers Ziel Hinaus - TEIL 01 from Lukas G. on Vimeo.
Teil 2:
Übers Ziel Hinaus - TEIL 02 from Lukas G. on Vimeo.
Teil 3:
Übers Ziel Hinaus - TEIL 03 from Lukas G. on Vimeo.
Sonntag, 10. April 2011
[Review] Icebug Celeritas
nach langem gibt’s hier mal wieder einen Produkttest zu sehen! Es ist ja nicht so, dass es nicht´s zum Vorstellen gäbe. Aber entweder fehlt mir die Zeit, passende Fotos fehlen, oder die Produkte sind noch nicht ausführlich getestet. Aber das wird sich die kommenden Wochen ändern.
Ausstehende aktuelle Test sind für die Icebug Celertias Trailrunning Schuhe, Sir Joseph Koteka 290 Daunenschlafsack, Montane Fireball Kunstfaserjacke, Yeti polen Q300 Dry und einiges mehr.
Beginnen möchte ich mit den Icebug Celeritas:
Warum optimal?
Naja, die schwedische Firma Icebug verwändet ein Material das hydrophob reagiert. D.h. es nimmt kein Wasser auf.
MATERIAL:
Das Material des Ausenstoffes ist glatt gehalten, d.h. kein Mesh oder ähnliches wei bei anderen Schuhen. Das hat Vor-, aber auch Nachteile. Ein Vorteil ist eindeutig, dass beim passieren kleiner Pfützen oder ähnliches das Wasser (im imprägnierten Zustand) einfach und unkompliziert abperlt. Da wird der Schuh erst garnicht nass! Nachteilig stellte ich ein leicht schwitziges Gefühl heraus, da der notwendige Luftaustausch fehlt. Das zeigt sich auch beim trocknen der Schuhe/Socken während des Tragens.
Sohle:
Die Sohle gehört wohl zu den strukturiertesten auf dem Markt- das steht fest. Das Tracktorreifenprofil beißt sich in weichen Untergründen fest und nicht´s bleibt hängen- sehr fein! Die ersten Kilometer hat sich die Sohle als relativ steif herausgestellt- was sich aber nach ca. 50km schnell geändert hatte. Jetzt ist sie (so wie ich es will) recht flexibel. Wer Dämpfung sucht, findet hier nicht seinen Favoriten. Ich allerdings bin mit der direkten Sohle sehr zufrieden.
Die Sohle nach gut 200km:
Sonstiges:
Die Schuhe sind auf jeden Fall etwas besonderes. Wem die Farbwahl gefällt, findet einen direkten Schuh mit viel Griff auf seinen Trails. Leider habe ich leichte Blasen am Fersenrand davongetragen- wobei ich das glaube eher auf die Sockenwahl schiebe. Leider trocknet das Material aber auch an der Ferse/Achillessehne langsam. Man sollte für längere Touren aber lieber etwas mehr gepolsterte Socken tragen, da der Schuh wirklich puristisch ist. Eine Lage Stoff das war´s- Hat natürlich den positiven Effekt, dass es leicht, flexibel und schnelltrocknend ist.
Wer noch irgendwelche Details wissen/sehen will- meldet euch einfach.
beste Grüße,
Knilch